Smarte Verwaltungen brauchen smarte Mitarbeiter

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Die Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung ist an aller Munde. Doch liegt der Fokus der Diskussion immer noch auf der Einführung neuer Technologien. Die noch größere Herausforderung besteht aber in der nachhaltigen Veränderung der Verwaltungskultur und -struktur.

Wenn von Digitalisierung der Verwaltung gesprochen wird, befindet man sich schnell in einer Wolke von Begriffen wie Verwaltung 4.0 oder Volldigitalisierung. Diese wird dann häufig mit Technologien wie Künstliche Intelligenz (KI), Blockchain, Bots, Cloud oder Process Mining angereichert. Steigt man von der Wolke herab und kommt auf dem Boden der Tatsachen an, stellt man sich unweigerlich die Frage, wie in absehbarer Zukunft dieser Sprung gelingen soll. Nur allein mit der Einführung neuer Technologien ist das sicher nicht getan.

Fragen nach dem Selbstverständnis der Verwaltung, den künftigen Aufgaben und den übergreifenden Zielsetzungen müssen gestellt werden. Die Diskussion für welche Anspruchsgruppen eigentlich genau Nutzen gestiftet werden soll schließt sich an, bevor die zukünftig zu erbringenden Leistungen und Prozesse der Verwaltung 4.0 definiert werden können. Werden diese Prozesse weiterhin von der Verwaltung selbst erbracht oder zugekauft? Wie können die Prozesse optimiert, standardisiert und evtl. sogar automatisiert werden?

Um diesen langen und steinigen Weg zu durchschreiten, der noch dazu von einer Vielzahl für die neuen Gegebenheiten nicht mehr entsprechenden Gesetzen gepflastert ist, bedarf es unterschiedlicher Qualifikationen und Fähigkeiten. In der Führung zum Beispiel braucht es Menschen, die ein Idee entwickeln können, wie diese Veränderungsprozesse vonstattengehen sollen, und deren Überzeugungskraft die Mannschaft zum Mitmachen motiviert. Es braucht Fachkräfte, die sich in der Prozess- und Technologiewelt auskennen und ein tiefes Verständnis für Datenflüsse haben. Es bedarf Mitarbeiter, die sich um die Einführung der Technologien und die Einpassung der Prozesse kümmern und diese auch ständig kritisch hinterfragen.

Die öffentliche Verwaltung braucht offene, kreative und auch mutige Fach- und Führungskräfte, die gestalten können und wollen, und die sich den Herausforderungen Digitalisierung stellen. Genau für diese Menschen hat die Hochschule Hof in Kooperation mit der Ver­waltungs- und Wirt­schafts­akademie (VWA) Bayern berufs­be­glei­tende Quali­fi­zierungs­an­gebote ent­wickelt.

 

Alle Informationen zu diesen Studiengängen finden Sie unter:
Bachelor Digitale Verwaltung 
Master Digitale Transformation

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