Öffentliche Waschräume sind kein Ort zum Wohlfühlen

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Wie sauber sind öffentliche Toiletten? Laut einer aktuellen Befragung nicht besonders. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage des Marktforschungsinstituts net-request im Auftrag der Unternehmensgruppe CWS-boco. 1.000 Personen im Alter zwischen 16 und 60 Jahren wurden dazu im Januar 2017 in Deutschland, der Schweiz, Italien, Belgien und den Niederlanden befragt. Besonders die Situation in Schulen, Raststätten, Bahnhöfen, Flughäfen und Kaufhäusern ist ausbaufähig. Hier können Betreiber mit einem passenden Konzept für mehr Hygiene sorgen, was zu mehr Wohlbefinden und Zufriedenheit der Benutzer führt.

Sauberkeit ist ausschlaggebend

Beim Thema Sauberkeit herrscht europaweiter Konsens: Mit einem Wert von 97 Prozent ist für nahezu alle Befragten, unabhängig vom Geschlecht, die Sauberkeit im Waschraum wichtig bis sehr wichtig. Mehr als die Hälfte aller Befragten (59 Prozent) gibt jedoch an, den Gang auf die öffentliche Toilette konsequent zu vermeiden. In Deutschland verkneifen sich sogar 65 Prozent den Gang in den Waschraum, in den Niederlanden sind es nur 48 Prozent.

Suchen die Befragten doch einen Waschraum auf, so haben ihn schon 88 Prozent aufgrund von Unsauberkeit ungenutzt verlassen. Vor allem Belgier (94 Prozent) und Niederländer (93 Prozent) sind hier besonders kritisch. Frauen flüchten wesentlich häufiger aus einer öffentlichen Toilette als Männer. Unwohl fühlen sich vor allem die Jüngsten und die Ältesten.

Öffentliche Waschanlagen wenig überzeugend

Arbeitgeber können mit ihren Waschräumen punkten. Fast 60 Prozent der Befragten in Deutschland bewerten die Sauberkeit an ihrer Arbeitsstelle als gut bis sehr gut. Damit steht der Arbeitgeber im Vergleich zu Kaufhäusern, Bahnhöfen/Flughäfen, Raststätten und Schulen an erster Stelle. Kaufhäuser rangieren gleich an zweiter Stelle. Hier vergaben 37 Prozent der Teilnehmer ein Gut bis Sehr gut, 41 Prozent erachteten die Toiletten der Kaufhäuser als durchaus befriedigend.

Die Waschräume von Schulen und Bahnhöfen/Flughäfen rangieren auf Augenhöhe. Besonders die Sauberkeit in den Lehranstalten polarisiert. Befürworter und Kritiker stehen sich mit je knapp einem Drittel ebenbürtig gegenüber. Besonders zufrieden sind die Schweizer mit ihren Schultoiletten (54 Prozent), besonders unzufrieden sind die Deutschen (nur 16 Prozent gut bis sehr gut). Schlusslicht bilden die Toiletten von Raststätten. Deren Hygiene beurteilen über die Hälfte der Umfrageteilnehmer als schlecht bis sehr schlecht.

Hygienischer Waschraum wirkt imagebildend

Wenn der Waschraum nicht sauber ist, fühlen sich vor allem Frauen in der gesamten Einrichtung nicht wohl. Denn 90 Prozent geben an, dass sich die Sauberkeit des Waschraums auf die Wahrnehmung des gesamten Hauses auswirkt. Dieser Meinung sind 87 Prozent aller Umfrageteilnehmer.

Bei Schmutz sehen die Besucher von Hotels und Restaurants rot! Drei Viertel der Befragten würden einen Gastronomiebetrieb nicht mehr aufsuchen, wenn die Waschräume unsauber sind. Mit dem Alter steigt der Anspruch. Stimmen bei den 16- bis 20-jährigen noch 65 Prozent zu, sind es bei den 51- bis 60-jährigen ganze 81 Prozent.

Hohe Zahlungsbereitschaft bei Nutzern

Ein gut ausgestatteter und gepflegter Waschraum wirkt sich also im Umkehrschluss positiv sich auf das Image des gesamten Hauses oder der Einrichtung aus. „Das Outsourcing des Waschraums ist eine gute Alternative. Ein Dienstleister mietet die entsprechenden Räumlichkeiten und übernimmt den gesamten Unterhalt“, erklärt Johannes Winterhager, Head of Complete Washroom Concepts bei CWS-boco International, die Idee von Konzepten wie loovio by CWS. Die Bereitschaft der potenziellen Benutzer, für eine wirklich hygienische Toilette zu bezahlen, ist mit 73 Prozent sehr hoch. Auch in Deutschland sind die Befragten gerne bereit, für mehr Sauberkeit und ein größeres Wohlbefinden in die Tasche zu greifen.

www.cws-boco.com

 

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