Rattenbekämpfung: Köderschutzboxen gehen online

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Mit den neusten Tox-Protect-Modellen bietet das Nürnberger Unternehmen Ball-b ab sofort smarte Köderschutzboxen an, die direkt mit der Cloud verbunden sind. Die Daten der einzelnen Köderschutzboxen können somit umgehend und ohne Ortsbesichtigung über Endgeräte wie PC, Tablet und Smartphone abgerufen werden, wodurch sich der Personalaufwand um weitere 60 bis 70 Prozent reduzieren lässt.

Die neuen Köderschutzboxen übermitteln ihre Daten direkt in die Cloud.

Bereits seit fünf Jahren bietet Ball-b intelligente Köderschutzboxen an, mit denen sich der Einsatz von Giftködern um bis zu 90 Prozent reduzieren lässt. Das Tox-Protect-System verhindert zum einen, dass die für die Umwelt gefährlichen Giftköder in Kontakt mit Wasser kommen. Dank der eingesetzten Technologien inklusive Cloud-Service ist die Lösung zudem äußerst effektiv bei der Ortung und Bekämpfung von Ratten-Hotspots, weshalb bereits über 300 Städte, Gemeinden und Kommunen in Deutschland das System nutzen. Selbst die für den Einsatz im Kanal konzipierten Modelle lassen sich mit der Vario-Fix-Befestigung innerhalb von einer Minute von einem einzigen Mitarbeiter installieren – und das ohne Schachtabstieg. Gleiches gilt für den Köderwechsel per Teleskopstange.

Mit den neuen Modellen 1402NEX und 1402NEX-VF für den festen beziehungsweise flexiblen Einsatz im Kanal sowie die Tox-Protect 1602N für den oberirdischen Einsatz können die Daten von den einzelnen Köderschutzboxen jetzt zudem direkt in die Cloud übertragen werden. Dabei kommt der neue Funkstandard Narrowband-IoT (NB-IoT) zum Einsatz, der zurzeit unter anderem von der Deutschen Telekom landesweit ausgerollt wird. Dank der direkten Datenübertragung fallen die Kontrollbesuche vor Ort weg, die bei Köderschutzboxen ohne smarte Elektronik viel Aufwand bedeuten. Und selbst im Vergleich zu den bisherigen Tox-Protect-Modellen lässt sich der Personalaufwand um weitere 60 bis 70 Prozent reduzieren.

Überall dort, wo der Funkstandard NB-IoT bereits zur Verfügung steht, können die neuen Tox-Protect-Modelle ab sofort eingesetzt werden. Alternativ lassen sich die neuen Modelle weiterhin mit dem bewährten ULE-Funkstandard einsetzen. Auch in diesem Fall entfällt dank des funkbasierten Lesegeräts die Schachtöffnung. Sobald NB-IoT vor Ort zur Verfügung steht, lassen sich die neuen Modelle bei Bedarf leicht auf NB-IoT umrüsten. Zudem ist es möglich, beide Funklösungen gleichzeitig in einer Kommune zu nutzen. Für den sicheren Einsatz in Schächten und Kanälen sind die Köderschutzboxen Ex-geschützt.

Kennwort: Ball-b
Fotos: Ball-b

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