Mobilität: Nachhaltigkeit auf die Straße bringen

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Die AL-KO Fahrzeugtechnik setzt auf New Mobility. wie schon in der Vergangenheit ist der weltweit agierende Konzern aktiver Gestalter der Zukunft. Dank des technologischen Wissens und einer hohen Flexibilität ist AL-KO der ideale Partner für Unternehmen, die sich der New Mobility verschrieben haben. So liefert das Unternehmen mit dem variablen Leichtbau-Chassis, das als Systemträger einen modularen Einsatz der Batteriepakete und E-Komponenten ermöglicht, die auf jegliche individuellen Bedürfnisse anzupassende Fahrzeugbasis.

President und CEO der AL-KO Fahrzeugtechnik Harald Hiller: „Wir sind nicht nur bei einem aktuellen Megatrend vorne mit dabei, sondern gleichzeitig auch ein ganz wesentlicher Mitgestalter der mobilen Zukunft. Wir verstehen uns als Hersteller von Systemträger-Plattformen und Fahrwerks-Baugruppen sowie als Fertigungspartner mit umfassendem Produktions-Know-how. Dass diese bei diversen neuen Players der Elektrofahrzeugbranche gut ankommen, freut uns. Ein großer Mehrwert für diese Unternehmen ist es, dass wir sie mit unserer Agilität und Flexibilität auf ihrem Wachstumspfad begleiten. Viele Elektrofahrzeuge, die heute und in den nächsten Jahren auf die Straße kommen, werden die Kompetenz und Fahrwerkskomponenten von AL-KO Fahrzeugtechnik in sich tragen.“

Im Zuge ihrer New-Mobility-Aktivitäten trat die AL-KO Fahrzeugtechnik auch dem Bundesverband E-Mobilität bei. Dies untermauert, dass man die zukunftsbestimmende Elektrofahrzeugbranche nachhaltig für sich gewinnen will. „Wir schätzen und unterstützen die Arbeit des Verbands und freuen uns auf den Wissensaustausch. Mit unserem Know-how werden wir dazu beitragen, dem Verband und dessen Standpunkten noch mehr Gehör zu verleihen“, so Hiller weiter.
Das Problem ist bekannt: Hohe Stickstoffdioxid-Belastungen aufgrund des Schadstoffausstoßes im Straßenverkehr stellen ein Gesundheitsrisiko dar. Grundsätzlich herrscht Einigkeit, dass die Stickoxid-Emission gesenkt werden muss. An zukunftsbestimmenden Lösungen arbeitet die AL-KO Fahrzeugtechnik, die bereits innovative Fahrzeugkonzepte für Nutzfahrzeuge realisiert hat.

„Nach ersten Kontakten mit dem Thema Elektromobilität durch unser Electric-Power-Chassis im Jahr 2010 haben wir 2016 für den vollelektrisch angetriebenen E-Transporter ABT E-Cab die maßgeschneiderte Plattform bereitgestellt“, so Mirko Trefzer, Senior Vice-President Sales & Marketing bei AL-KO Fahrzeugtechnik. Aktuell übernimmt AL-KO die Elektrifizierung von zwei Fahrzeug-Modellen im Bereich Nutzfahrzeuge für ABT E-Line, die im Auftrag eines großen deutschen Automobilherstellers gefertigt werden. Dazu wird aktuell im Gewerbepark Deffingen bei Günzburg ein Montagewerk errichtet, in dem bis zu 100 neue Arbeitsplätze entstehen. In Spitzenzeiten sollen dort im Zwei-Schicht-Betrieb 40 Fahrzeuge pro Tag beziehungsweise 10.000 Einheiten pro Jahr vom Band laufen.

Die Elektrifizierung der Fahrzeuge im neuen Montagewerk in Deffingen umfasst die Bereiche der Vormontage und Montage von Elektrokomponenten, Elektroantrieb und Batterie.

Die Elektrifizierung der Fahrzeuge umfasst die Bereiche der Vormontage und Montage von Elektrokomponenten, Elektroantrieb und Batterie. Die bereits realisierten Fahrzeugkonzepte bieten einen soliden Einstieg in das Thema E-Mobilität bei leichten Nutzfahrzeugen und Pkw. Dennoch sind die Fahrzeuge in ihrer Reichweite beschränkt, da die Batteriekapazität meist nur für den Stadt- und Umlandverkehr ausgelegt ist. Auch dazu hat die AL-KO Fahrzeugtechnik einen intelligenten Lösungsvorschlag geliefert. Zusammen mit der Huber Automotive AG, ein etablierter Spezialist für Embedded Automotive Electronics, wurde auf der IAA Nutzfahrzeuge 2018 eine Weltneuheit präsentiert: das Hybrid Power Chassis. Dieses Hybrid-System bietet mit zulässigen Gesamtgewichten zwischen 3,5 und 5,0 Tonnen die perfekte Lösung für emissionsfreie urbane Fahrten mit Elektroantrieb und längere, außerstädtische Touren mit Verbrennungsmotor. Die Besonderheit: Die elektrifizierte Hinterachse mit einer Leistung von zirka 90 Kilowatt kann bei Bedarf zugeschaltet werden und macht den Transporter damit zu einem cleveren Hybridkonzept.

Die Kooperation mit Huber Automotive sieht mittelfristig mehrere E-Mobility-Lösungen vor und beinhaltet den Gesamtkomplex der Elektromobilität sowohl für den Nutzfahrzeug- als auch für den Freizeitfahrzeugbereich. „Die Entwicklung ist sehr spannend. Es bestehen Visionen, dass die Elektromobilität auch bei Reisemobilen eine gewichtige Rolle einnehmen wird. Ebenfalls denken wir über elektrisch angetriebene Wohn- und Nutzanhänger nach. Wie bei bestehenden Kooperationen, mit anderen namhaften Players beispielsweise für leichte elektrische Nutzfahrzeuge, wird die AL-KO Fahrzeugtechnik als Lieferant von Leichtbau-Chassis, komplett abgestimmten Fahrwerken und Achsen beziehungsweise Sonderachsen auch bei weiteren Projekten ein aktiver Gestalter der Zukunft sein“, so Mirko Trefzer.

Kennwort: AL-KO F
Fotos: ABT E-Line; AL-KO Fahrzeugtechnik

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