Digitalisierung: Kosten optimieren beim Sanieren

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Die aktuelle Corona-Krise ist noch nicht überwunden. Aber mit der spontanen Verlegung von Millionen Arbeitsplätzen in das Homeoffice hat sich deutlich gezeigt, welche Chancen die Digitalisierung mit sich bringt.

Doch auch Defizite sind nun sichtbar geworden: Mangelnder Breitbandausbau, langsame Mobilfunknetze und fehlendes WLAN in öffentlichen Gebäuden. Obwohl es zahlreiche Förderprogramme gibt, schreitet der Abruf der Gelder und die Umsetzung der Baumaßnahmen teilweise nur langsam voran. Woran liegt das? Sicherlich sind die ausgeschöpften Kapazitäten bei Tiefbaufirmen und Installationsbetrieben ein Grund. Andererseits werden Digitalisierungsmaßnahmen häufig unabhängig von anderen Modernisierungsmaßnahmen geplant und somit komplizierter und teurer als nötig. In Folge schrecken viele Entscheider im kommunalen Bereich vor den eigentlich notwendigen Maßnahmen zurück.

Eine getrennte Planung unterschiedlicher Sanierungsmaßnahmen hat gleich mehrere negative Auswirkungen auf das Projekt. Neben einer Vielzahl verschiedener Planungen für einzelne Gewerke kommt noch die zeitlich nicht aufeinander abgestimmte Realisierung dazu. Wenn beispielsweise nach der Erneuerung des Brandschutzes erst das WLAN installiert wird, ist das erneute Öffnen von Brandschotten notwendig. Daraus resultieren un nötiger Lärm, Schmutz und ein gesteigerter Kostenaufwand. Zusätzlich wird die Nutzbarkeit der Räumlichkeiten über einen längeren Zeitraum eingeschränkt.

Umgekehrt zeigt ein ganzheitlich geplantes Sanierungskonzept Möglichkeiten auf, um Synergien zu nutzen und aufwendige Folgearbeiten in den kommenden Jahren zu vermeiden. Wird beispielsweise die IT-Ausstattung erneuert, stellt dies die ideale Gelegenheit dar, auch das Lichtkonzept anzupassen. Hier werden die gleichen Wege für Leitungen und eine weitgehend überschneidende Planung genutzt.
„Die Einzelgewerkbetrachtung der Sanierungsprojekte bedeutet immer einen erhöhten Koordinierungsaufwand, und daraus resultieren oftmals höhere Kosten“, fasst Frédéric Dildei, Head of Digital Business und Mitglied der Geschäftsführung bei der STF Gruppe, zusammen. „Gerade unsere Kunden aus dem öffentlichen Sektor, wie die Deutschen Bahn mit zahlreichen Bahnhofsmodernisierungen, aber auch Schulen, Kitas und Krankenhäuser, sind darauf angewiesen, dass der Betrieb schnell wieder läuft und nur kurze oder geringfügige Einschränkungen in der Nutzbarkeit entstehen. Das lässt sich nur realisieren, wenn die Planung der Gewerke Elektro, Klima, Brandschutz, Sanitär, Beleuchtung, WLAN und Mobilfunk aus einer Hand kommt. Wer will schon die gleiche Wand dreimal aus unterschiedlichen Gründen aufstemmen?“

Der Plan, ein Gebäude durch eine verbesserte Inhouse-Versorgung digitaler zu machen, sollte also immer mit dem Aufbau eines Gesamtkonzepts für weitere Sanierungsmaßnahmen einhergehen. Der richtige Partner dafür ist ein Ingenieurbüro mit 360-Grad-Planungskompetenz.

Info
Frédéric Dildei ist Head of Digital Business und Mitglied der Geschäftsführung bei der STF Gruppe GmbH. Die STF Gruppe mit 14 Standorten in Deutschland und über 325 Mitarbeitern aus allen technischen Bereichen plant Modernisierungs- und Digitalisierungsprojekte unter Zusammenführung der Gewerke. Dabei beschränkt der Ingenieurdienstleiser sich nicht nur auf die Innenausrüstung von Gebäuden, sondern plant auch die WLAN-Versorgung in Innenstädten, die Beleuchtung von Schulhöfen und die Gebäudetechnik auf einem Campus.
www.stf-gruppe.de

Kennwort: STF Gruppe
Foto: STF Gruppe

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